Programm

 

Der dreiwöchige Aufenthalt lässt sich in drei Phasen einteilen:

 

Zuerst eine Art Akklimatisierungsphase (ca. 27.12.16 - 30.12.16), in der die Schüler schon einmal einen ersten Eindruck von Land, Kultur und Natur bekommen und so das Interesse geweckt wird. Die hier gemachten Erfahrungen dienen auch als mögliche Gesprächsgrundlage und Verständigungsbasis in der zweiten Phase.

Angedacht ist hier, nach dem anstrengenden Flug erst einmal noch eine Nacht in San Jose zu verbringen. Bei Führungen durch die Stadt, die Universität, die Kathedrale, das Nationalmuseum sowie das Armenviertel gewinnen die Schüler erste Eindrücke und stellen erste Fragen, die von Jose Hernandez Ugalde gerne beantwortet werden. 

Nach diesem ersten Highlight fahren wir an die Pazifikküste - genauer zum Nationalpark "Manuel Antonio". Die Begegnung mit der Natur und den Tieren in diesem Park ist überwältigend! Die Strände sind atemberaubend! Danach können wir diese Eindrücke bei dem Genuss von Kokosmilch aus frischen Kokosnüssen sacken lassen. Am nächsten Tag geht es ans Meer. Im badewannenwarmen Wasser werden wir - unter der Leitung eines Meeresbiologen - beim Schnorcheln die Unterwasserwelt erkunden... und am Strand der Zuhausegebliebenen gedenken, die gerade, mit sieben Stunden Zeitverschiebung, vom Schneeschaufeln an weißen Stränden träumen.

 

Die zweite Phase beginnt mit dem Sylvesterfest in der Gastfamilie in Ciudad Quesada (San Carlos) am 31.12.2016. Hier werden wir die nächsten zwei Wochen verbringen. Dort wohnen die Schüler - zu zweit - in Gastfamilien und lernen das alltägliche Leben kennen. Sie werden mit der Familie, die auch Kinder im ähnlichen Alter hat, feiern, kochen, essen, spielen, einkaufen, fernsehen und vieles mehr. Die Kinder haben zu der Zeit Ferien und sind theoretisch für Unternehmungen zu gewinnen. Am mittleren Wochenende findet ein großes gemeinsames Kulturaustauschfest mit allen Familien statt, bei dem die deutschen Schüler aufgefordert sind, Lieder und Speisen aus Deutschland zu präsentieren.

Neben dem Leben in Gastfamilien werden die Schüler täglich (Mo-Fr) Spanischunterricht und Tanzunterricht bekommen. An drei Tagen können sich die Schüler nachmittags dann zur Freiwilligenarbeit in Kinder-tagesstätten, im day center oder auf Plantagen einteilen lassen, um dem Land etwas zurückzugeben und die Kultur noch intensiver kennen zu lernen. Die hier gemachten Erfahrungen sind häufig die nachhaltigsten.

Zusätzlich finden in diesen zwei Wochen 3-4 Ausflüge statt. Einmal in den Regenwald (Riserva Biológica Monteverde), einmal zu heißen Quellen (La Fortuna) und 1-2 mal zu Vulkanen begleitet von einem Geologen (Volcano Poás & Volcano Arenal)

 

Als krönenden Abschluss dieser ereignisreichen Wochen werden wir noch drei Tage an der Karibikküste verbringen. Dort können die Schüler in  einigen Hafenstädten die Geschichte Costa Ricas noch einmal zum Anfassen erleben und dann in Puerto Viejo die Seele baumeln lassen. An einem der drei Tage wird uns ein Biologe Flora und Fauna des Urwaldes näher bringen - und zwar ganz in der Früh, wenn die Tiere noch aktiv sind und der Mensch meist noch schläft.

 

Das Karibikgefühl wird uns bis ins kalte Deutschland begleiten und für lange Zeit erhalten bleiben.